Ästhetische Faltentherapie / Faltenunterspritzung / Faltenbehandlung / Faltenkorrektur mit Botulinumtoxin   (z. B. Azzalure, Botox, Dysport, Vistabel, Bocouture, Xeomin)

 

Welche Anwendungsbereiche gibt es? 

  • Zornesfalte („Glabella“)
  • Knitterfalten in der Unterlidregion
  • Lachfalten („Krähenfüßchen“)
  • nichtoperative Brauenhebung („Browlift“)
  • horizontale Stirnfalten
  • Lippenrandfalten („Plisseefalten“)
  • Raucherfältchen
  • Nasenfalten („Bunny Lines“)
  • Lidspaltvergrößerung
  • Marionettenlinien
  • verspannter Kinn („Pflastersteinkinn“)
  • Platysmastränge („Truthahnhals“)
  • Hodensack („Scrotox“)
  • übermäßiges Schwitzen der Hände und Füße
  • übermäßiges Schwitzen im Achselbereich, Migräne
  • Migräne
  • Schmerztherapie des Bewegungsapparates

 

Wie wirkt Botulinumtoxin?

Die Bewegungen der Gesichtshaut durch die mimische Muskulatur führen im Laufe des Lebens zur Bildung von Hautfalten. Die Alterung und wiederholte Dehnung der Haut  durch die Gesichtsmuskulatur führt dazu, dass diese Falten auch ohne Aktivierung der Mimik deutlich zu sehen sind. Das Botulinumtoxin A schwächt / entspannt für eine begrenzte Zeit die behandelte Muskulatur. Durch eine gezielte Schwächung / Entspannung bestimmter Gesichtsmuskel kann ein frischeres / entspanntes Aussehen erreicht werden. Durch die regelmäßige bewusst gering dosierte Therapie können neue Falten vorgebeugt werden. Dadurch kann ein Gesicht langsamer altern – “Slow-Aging” .

Die Behandlung der Hodensackmuskulatur („Scrotox“) kann den Hodensack praller und glatter aussehen lassen.

Das Botulinumtoxin wird außerdem auch für die Therapie von Migräne, übermäßiger Schweißbildung an Händen, Füßen und Achseln und Schmerzbehandlung des Bewegungsapparates angewandt.

 

Welche Nebenwirkungen und Risiken können auftreten?

Wie bei jeder Injektion, können auch bei Injektion von Botulinumtoxin Schwellungen, Blutergüsse, Schmerzen und allergische Reaktionen auftreten. Eine zu deutliche Schwächung / Lähmung der Gesichtsmuskulatur oder die Behandlung der falschen Gesichtsmuskeln führt zu unnatürlichen / unerwünschten Ergebnissen. Manchmal führt die Behandlung mit Botulinumtoxin zu Bewegungsstörungen der Lider, Kopfschmerzen und Schluckstörungen. Um die Risiken einer Komplikation zu reduzieren ist es besonders wichtig, einen erfahrenen Facharzt vor der Behandlung zu konsultieren.

 

 

 

Wie finde ich einen guten Arzt für die Behandlung mit Botulinumtoxin?

Die wichtigste Voraussetzung für ein zufrieden stellendes Ergebnis ist die Behandlung durch einen entsprechend ausgebildeten Facharztes. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist für die ästhetischen Behandlungen besonders ausgebildet. Der Plastische und Ästhetische Chirurg ist ein anerkannter Facharzt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums eine sechsjährige Weiterbildung absolviert hat.

„Schönheitschirurg“ reicht nicht.

Nur der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ (bzw. „Facharzt für Plastische Chirurgie“) ist geschützt. Andere Bezeichnungen wie „Kosmetischer Chirurg“, „Schönheitschirurg“ oder  „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und können von jedem Arzt geführt werden. Über ihre Aus- bzw. Weiterbildung sagen sie nichts aus.

Dr. med. Grundentaler ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und war in den letzten 10 Jahren als Facharzt und Oberarzt in den führenden Kliniken in Berlin tätig.

 

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Im Rahmen eines persönlichen Gespräches werden Ihre Vorstellungen, Therapiemöglichkeiten, evtl. Risiken  und das weitere Procedere besprochen. Es wird die Dosis und die zielgenaue Anwendung von Botulinumtoxin festgelegt. Die Behandlung kann zur Schmerzreduktion unter der Anwendung von lokaler Betäubungscreme durchgeführt werden. Die Unterspritzungen mit Botulinumtoxin werden vom Arzt in einer Arztpraxis durchgeführt.

 

Wie lange wirkt Botulinumtoxin?

Die Wirkdauer von Botulinumtoxin ist je nach verwendetem Präparat und die Dosishöhe meist für eine Dauer von 3 – 5 Monate begrenzt.

Die Wirkung der Behandlung des übermäßigen Schwitzens im Achselbereich kann sechs bis zwölf Monate andauern.